RGA-berichtet
Hier findet ihr Berichte, die der RGA über uns veröffentlicht hat.
TAEKWONDO: "Taekyon Remscheid" beim "Taekwondo Korea Cup"
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Dabei feierten die Remscheider große Erfolge. Gleich acht Kämpfer zogen ins Finale ein. Nicht zu bezwingen war Benjamin Rohlf, der den ersten Platz belegte. Jeweils den zweiten Rang holten sich Sebastian Dopke, Jean-Claude Migliore, Lena Kasokat, Leon Ramadani und Marc Schulze.
Pascal Rohlf und Danilo Cocina landeten jeweils auf dem dritten Platz.
KAMPFSPORT: Mit Schwertern um Punkte gekämpft
| Auch die sechste Auflage war ein Erfolg. Das Kampfsportzentrum Taekyon Remscheid richtete am Samstag eine Großveranstaltung aus, an welcher rund 60 Athleten aus dem Bergischen Land teilnahmen. Organisator Gerd Lehmann: "Eine riesige Sache für die Teilnehmer und den Kampfsport in Remscheid."Besonderen Anklang fand das neue "Chanbara". |
Die Zuschauer waren begeistert, wie mit Safty-Schwertern um Punkte gekämpft wurde. Unmittelbar nach den Auseinandersetzungen haben sich einige Neugierige gleich über die in Deutschland relativ neue Kampfkunst informiert und sich zu einer Probestunde angemeldet.
Doch auch die traditionellen Disziplinen fanden großen Anklang - Taekwondo und Kickboxen. Jüngster Teilnehmer war Korcan Toprak. Der Sechsjährige belegte in der Kinderklasse den vierten Platz. Ältester Mitwirkender war Peter Hermes (49). Er war im Chanbara aktiv, also im japanischen Schwerkampf.
Ein besonderer Tag war es für Cyntia Frisch, die beim Kickboxen der Kinder teilnahm. Die 13-Jährige musste sich gegen Jungen durchsetzen, da keine weiteren weiblichen Athleten gemeldet hatten. Platz drei unter sieben Mitwirkenden spricht für sich. Taekyon-Chef Gerd Lehmann: "Es wird auch eine siebte Auflage geben."
- Kampfsport
(ad). Das Kampfsportzentrum Taekyon Remscheid (Alleestr. 27) richtet am heutigen Samstag bereits sein sechstes Wettkampfturnier aus. Vertreten sind folgende Stilrichtungen: Taekwondo, Kung-Fu, Kickboxen und Sport-Chanbara. Los geht es um 10.30 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist für 19 Uhr vorgesehen.
INTERVIEW DER WOCHE "Spreu trennt sich schnell vom Weizen"
Das Interview führte Peter Kuhlendahl
Sie unterrichten seit 1984. Haben in den Jahren viele Interessierte an den Kampfsport herangeführt. Wie haben Sie selbst zum Taekwondo gefunden? Gerd Lehmann: Ich bin mit 16 Jahren mit einem Freund mitgegangen, der Taekwondo gemacht hat. Ich war sofort fasziniert und mir war sofort klar, dass dies meine Sportart ist.
Was ist Taekwondo und was ist das Fazinierende?
Gerd Lehmann: Es ist eine koreanische Kampfkunst, die seit Anfang der 1990er Jahre auch olympisch ist. Durch seine vielen Varianten der Fuß- und der Sprungtechniken ist sie besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt.
Mit welchem Alter kann man einsteigen?
Gerd Lehmann: Mit fünf Jahren. Und die Kinder haben gleich viel Spaß, weil reichlich Action dabei ist. Außerdem fördert es die Konzentration, die Koordination und das Selbstbewustsein.
Wenn die Kinder älter werden und in die Pubertät kommen, kann man mit dem Erlernten auch Dummheiten machen......
Gerd Lehmann: Bei uns werden keine Schläger oder Türsteher ausgebildet. Es ist eine Schule, die Körper und Geist verbindet. Man lernt mit dem eigenen Körper umzugehen und man muss eine gewisse Bereitschaft mitbringen. Und bis dass man bestimmte Dinge erreicht, hat sich die Spreu bereits vom Weizen getrennt.
Sie selbst haben Taekwondo auch wettkampfmäßig betrieben. Legen Sie auch darauf heute noch Wert?
Gerd Lehmann: Ich habe Ende der 80er Jahre damit aufgehört als ich NRW-Meister wurde. Der Aufwand war zu groß, als ich mich mit meinem Kampfsportzentrum selbstständig gemacht habe. Es ist nicht mein Ziel, meine Schüler zu Deutschen Meisterschaften zu bringen. Dadurch kann man auch viel kaputt machen. Ich bin der Meinung, dass man dem Körper Zeit geben muss.
Apropos Zeit. Sie sind Träger des sechsten Dan im Taekwondo. Und bis zu dieser Auszeichnung ist es ein langer Weg.
Gerd Lehmann: Bis zum ersten Dan braucht man drei oder vier Jahre. Ein bis zwei Jahre später kann man den zweiten machen. Für den dritten den Dritten dann drei, für den Vierten dann vier Jahre und so weiter.
Sie haben den ersten Dan im Hapkido und unterrichten dies auch seit diesem Jahr in Ihrem Kampfsportzentrum. Was verbirgt sich dahinter?
Gerd Lehmann: Hapkido ist ebenfalls eine koreanische Selbstverteidigungskunst, die in erster Linie aus Abwehrtechniken besteht. Dabei geht es, um es mal so auszudrücken, ein wenig ruhiger zu. Es ist so auch ideal für Ältere. Ich habe den Dan übrigens in 18 Monaten beim koreanischen Großmeister in Wuppertal gemacht. In dessen Schule betreibt ein Ehepaar, das über 70 ist, Hapkido. Wer körperlich ein wenig fit ist, kann in jedem Alter einsteigen.
Zur Person
Gerd Lehmann wurde am 5. April 1962 in Marl geboren. Der gelernte Schlosser ist geschieden, hat drei Kinder und lebt in Remscheid. Seit 1990 ist er dort Inhaber des Kampfsportzentrums "Taekyon", das an der Alleestraße 27 liegt. Gerd Lehmann ist Träger des sechsten Dan im Taekwondo und des ersten Dan im Hapkido (www.taekyon-remscheid.de).
20.November 2009
- (fab). Kampfsport: Weitere Platzierungen des 5. Taekwondo-, Karate- und Kickboxen-Turniers im Remscheider Kampf- und Sportzentrum Taekyon: Tobias Niebergall, Michelle Morsbach, Kevin Kukaqi, Ali Acer und Tobias Fleischmann landeten alle auf Platz 4. Die Ränge eins bis drei hatten wir bereits vermeldet.
Kampfsport:
5. Turnier im Taekwondo, Karate und Kickboxen im Taekyon. Vordere Plätze: René Schnaudt, Pascal Rohlf, Mikail Yildiz, Yusuf Aynacioglu, Yasin Soyat, Kai-Nico Bogutzki, Patrick Hain, Lisa Peter, Ronja Markwart, Efe Aynacioglu, Jean-Claude Migliore, Leo Dörfler, Patrick Schmiegel, Ehsan Niazy (alle Platz 1); Darius Lepiorz, Richard Zadoroznji, Serafima Weinberg, Felix Weber, Yamina Deviscour, Onurt Kurt, Marc Schulze, Aurora Deviscourt, Kevin Quast, Serdar Bahar, Deniz Durmus, Ole Zaube, Patrick Barbracke (alle Platz 2); Enrico Massucci, Lena Kasokat, Michele Dollero, Erdem Alakn, Samet Yorganci, Paolo Gaggiano, Thomas Buscher, Sebastian Dopke, Nehir Bahar, Evaristo Perez-Aguilar, Arne Freitag, Georgius Bitzenis (alle Platz 3).
Kampfsport Das Kampf- und Sportzentrum Taekyon auf der Alleestraße hat sein Angebot erweitert. Ab dem Frühjahr wird es einen Selbstverteidigungskurs für Männer und Frauen ab 18 Jahren geben, der vormittags stattfindet. Zudem startet im April ein Kickbox-Kurs für Kids zwischen zehn und 14 Jahren. Infos unter www.taekyon-remscheid.de.fab
KAMPFSPORT: Turnier im Kampf- und Sportzentrum Taekyon Von Heike Müller
Die Zuschauer drängten sich dicht um die Kampffläche, auf der zwei junge Männer einen engagierten Kampf mit Fäusten und Füßen austrugen. Seyit Aktar, an seinem weißen Anzug als Taekwondo Kämpfer zu erkennen, versuchte mit hohen Tritten zu punkten.
Dem hielt Thai Kickboxer Alexander Amthor mit Fäusten entgegen. Seine Boxtechnik führte ihn nach zwei Runden à zwei Minuten zum Erfolg.
"Es war schwierig ohne Low Kicks zu kämpfen", resümierte der 17-Jährige nach dem Kampf. Auf die Technik verzichtete er aber gerne, um sich mit Sportler anderer Kampfkünste messen zu können. Der junge Thai Kickboxer kommt vom sogenannten Muah Thai, wo sogar Ellenbogen und Knie eingesetzt werden dürfen. Solche Aktionen waren am Samstag natürlich ebenfalls untersagt, denn es wurde mit harten Bandagen, aber nach modifizierten Regeln gekämpft.
"Die Taekwondo Kämpfer ziehen halt Handschuhe an und die Kickboxer verzichten auf tiefe Tritte", erläuterte Gerd Lehman, Leiter der Kampfsportschule Taekyon an der Alleestraße in Remscheid, den ausgleichenden Stil. "Das hier sind alles Leute, die nicht auf große Meisterschaften fahren. Vor allem den Jüngeren fehlt die Möglichkeit sich zu messen", erklärte der Taekwondo Lehrer und Träger des 6. Dans, warum er das unkonventionelle Turnier ins Leben rief.
Die jüngsten der 58 Teilnehmer waren gerade mal fünf Jahre alt, wie Gelbgurtträger Emirhan Duwan oder Weißgurtträger Lukas Kutscher. "Ich darf gegen den Lukas kämpfen, hat der Meister gesagt", berichtete der kleine Taekwondo-Schüler stolz seiner Mutter und ist sicher, "den besiege ich!"
Junge und erwachsene Kämpfer nahmen das inoffizielle Turnier ernst. Bei seiner bereits vierten Austragung entstand ein Ranking, an dem sie sich messen wollen. Dass die Mischung der Kampfstile dabei funktionierte bewiesen die Ergebnisse, bei denen zum einen Taekwondo Kämpfer mit einem Hagel von hohen Tritten punkteten, zum anderen sich Kickboxer mit ihren Fäusten durchsetzten.
Im Eifer des Gefechts vergass da manch einer die neuen Regeln. "Ihr sollt euch nicht k.O. schlagen. Der Sport steht im Vordergrund", ermahnte Turnierleiter Lehmann. Doch nach den hitzigen Kämpfen reichten sich alle freundschaftlich die Hand. Immerhin trainieren sie zum großen Teil bei Taekyon Remscheid. "Dieses Jahr war die Fremdbeteiligung leider geringer", bedauerte Lehmann. Doch immerhin stellte der Remscheider TV gut 20 Prozent der Teilnehmer.
- Die Ergebnisse der Vergleichskämpfe folgen in einer der nächsten Ausgaben.
KAMPFSPORT: 4. Kampfsportturnier
(ad). Mittlerweile 50 Athleten haben sich für das 4. Kampfsportturnier angemeldet, welches am Samstag von 12 bis 18 Uhr im Kampf- und Sportzentrum Taekyon (Alleestr. 27, 42853 Remscheid) stattfindet.
Dabei bewegt sich die Alterspalette der Teilnehmer zwischen fünf und etwa 30 Jahren. Als Stilrichtungen sind Taekwondo, Kickboxen und Kung-Fu vorgesehen. Aber auch andere Kampfarten sind durchaus angesagt.
Anmeldungen sind noch möglich bis zum Freitag. Entweder persönlich vor Ort bei Taekyon. Oder aber per Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).












